Entente Florale Deutschland

Meldung vom 27.01.2012

 

Grüne Woche 2012: Ministerpräsident Platzeck würdigt den Erfolg von Teltow beim Wettbewerb Entente Florale

Aktuelle-Meldung
Gemeinsamer Bühnenauftritt in der Blumenhalle am Brandenburg-Tag

(EFD) Mit einem Auftritt in der schönen Blumenhalle der IGW konnte Teltow einen Rückblick auf ein aufregendes Wettbewerbsjahr 2011 beim nationalen Wettbewerb Entente Florale geben. Der Schlüssel zum Erfolg war, wie es Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt selbst darstellte, das enorme Engagement aus der Bürgerschaft, von Initiativen und Vereinen. Teltow hatte im Wettbewerb Entente Florale mit einer Vielzahl an Grünmaßnahmen und nachhaltigem Handeln die Jury Entente Florale überzeugen können, Maßnahmen die den öffentlichen Bereich aufwerten, die unterschiedlichsten Bewohner attraktive Aufenthaltsräume sichern und dem Naturschutz in der Stadt umfassend Rechnung tragen. Es sind solche Faktoren, die die am Rande Berlins gelegene Stadt zu einem attraktiven Wohnort machen, wie die positive Bevölkerungsentwicklung Teltows belegt.

Für Schmidt war es eine besondere Freude auf der Bühne anerkennende Worte von Ministerpräsident Platzeck entgegen nehmen zu dürfen. Diese galten den im Wettbewerb Entente Florale vollbrachten Anstrengungen zur Verschönerung Teltows sowie für die errungene Silbermedaille. „Es sollte mehr Kommunen geben, die ebenfalls diesen Schritt gehen und es Teltow nachmachen“ forderte Platzeck auf und würdigte in diesem Zusammenhang die positive Entwicklung in Teltow. Auch Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft, Jörg Vogelsänger warb für Instrumente der Grünentwicklung, wie den Wettbewerb Entente Florale sowie Bundes- und Landesgartenschauen. Mit ihnen kommen Grün und vor allem auch mehr Lebensqualität in Städte und Gemeinden.

Mit inspirierenden Foto-Eindrücken aus verschiedenen Wettbewerbsjahren stellte Viola Krug-Gbur, Projektleiterin von Entente Florale dar, was der Wettbewerb will und kann: er bringt Menschen zusammen, die mit viel Engagement und Lust ihre eigene Stadt schöner machen wollen. Diesem Aufruf sind seit 2011, seit Beginn des nationalen Wettbewerbs, bereits 217 Kommunen gefolgt – 16 Kommunen werden im Wettbewerb 2012 dabei sein. Ihnen gemeinsam ist die Erkenntnis, dass sich Investitionen ins Stadtgrün lohnen. Am Wettbewerb Entente Florale können sich alle Städte und Gemeinden mit mehr als 3.000 Einwohnern bewerben. „Eine besondere Ehre und außergewöhnliches Medieninteresse“, so der Vorsitzende des Kuratoriums Entente Florale, Dr. Hans-Hermann Bentrup, „kommt schließlich der Stadt zu, die für die europäische Ebene des Wettbewerbs Entente Florale nominiert wird“.


Bildunterschrift:
v.l.n.r.: Ralf Zehr, Moderator rbb; Bürgermeister Thomas Schmidt, Teltow; Ministerpräsident Matthias Platzeck, Dr. Hans-Hermann Bentrup, Vorsitzender des Kuratoriums. Quelle: ZVG

 


Meldung vom 25.01.2012

 

Entente Florale startet mit 16 Teilnehmern in eine spannendes Wettbewerbsjahr 2012

Aktuelle-Meldung
Ob Gemeinde, Klein- bis Großstadt oder auch Stadtteil – sie werden alle ihre Bemühungen für mehr Grün und Lebensqualität unter Beweis stellen.

(EFD) Das Wettbewerbsjahr 2012 des bundesweiten Grünwettbewerbs Entente Florale verspricht vielversprechend zu werden. 16 Städte und Gemeinden wollen im Rahmen des Wettbewerbs umfassend und nachhaltig in die eigene grüne Stadtentwicklung investieren und sich zugleich der Herausforderung stellen, ihr Engagement für eine natürliche und liebenswerte Stadt durch eine Fachjury bewerten zu lassen. Neben Dresden als Landeshauptstadt, vielen Klein- und Mittelstädten und zwei Gemeinden ist erstmals auch ein Stadtteil mit im Rennen. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf im Süd-Westen Berlins wird seine Bemühungen um qualitätsvolles, städtisches Grün ebenfalls vorstellen.

Mit der diesjährigen Anmeldezahl, die gegenüber den Vorjahren deutlich verbessert werden konnte, zeigt sich, dass die Bemühungen um eine klarere Vermittlung der umfassenden Chancen, die aus dem Wettbewerb erwachsen auf fruchtbaren Boden gefallen sind: ob für die eigene Stadtentwicklung, den Tourismus, die regionale Wirtschaft oder vor allem auch für ein gestärktes Gemeinschaftsgefühl.

Entente Florale nutzte das Jahr 2011 für eine Überprüfung und Neubewertung der Wettbewerbsinhalte sowie für die Entwicklung und Umsetzung eines neuen strategischen Kommunikationskonzeptes. Wichtigste Zielsetzung war, die Ansprache an die primäre Zielgruppe – Stadtoberhäupter sowie Verantwortliche für die kommunale Grünentwicklung - zu verbessern. Im Rahmen dieser Zielsetzung wurden Produkte im neuen Corporate Design aufgelegt und gänzlich neue Produkte, wie das Projekthandbuch, als Hilfestellung für die Kommunen im Wettbewerb, eingeführt. Letzteres leitet die Teilnehmerkommunen mit vielen Tipps und Ratschlägen durch den Wettbewerb – von der Anmeldung bis zur Abschlussveranstaltung. Interessierte Kommunen konnten zudem eine individuelle Beratung durch einen Grün-Botschafter Entente Florale in Anspruch nehmen. Eine Möglichkeit, die vielfach genutzt wurde.

Wie auch in den Jahren zuvor werden die Bewerberstädte/-gemeinden Anfang Juli von einer mehrköpfigen Fachjury bereist. Die interdisziplinäre Jury setzt sich aus Fachleuten der Stadtentwicklung und -planung, des Tourismus und aus artverwandten Disziplinen zusammen. Die Ergebnisse der Begutachtung werden im Rahmen der offiziellen und festlichen Abschlussveranstaltung am 21.08.2012 bekannt gemacht. Stadtdelegationen feiern dann mit etwa 500 geladenen Gästen ausgelassen die errungenen Erfolge. Die Teilnehmerstädte Rheinfelden, Teltow und Ortenberg aus dem Wettbewerbsjahr 2011 werden bei dieser Veranstaltung noch nachträglich für ihre Verdienste ausgezeichnet.

Von Entente Florale werden Gold-, Silber- und Bronzemedaillen vergeben. Zudem sind Sonderpreise des Bundesministeriums für Umwelt, des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgeschrieben. Der Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz steht in direkter Verbindung zum diesjährigen Schwerpunktthema des Wettbewerbs „Biologische Vielfalt fördern“. Die Kommunen sind aufgefordert, im Rahmen ihrer Grünbemühungen auch für den Schutz und die Entwicklung der Artenvielfalt im städtischen Raum zu sorgen. Weitere Sonderpreise küren den „Schönsten Privatgarten“ oder die „Blühendste Einkaufsmeile“. Ein Goldmedaillengewinner des nationalen Wettbewerbs wird bei der Abschlussveranstaltung als Vertreter im europäischen Wettbewerb Entente Florale nominiert.

Entente Florale ist ein bundesweiter Wettbewerb, der 2001 an den Start ging und seitdem Kommunen dafür gewinnt, sich für eine grüne, gesunde und lebenswerte städtische Umwelt einzusetzen – und dies nicht nur im Alleingang der Kommunen, sondern als Gemeinschaftsaufgabe mit Initiativen, Vereinen und den Bürgern. Teilnahmeberechtigt sind deutsche Städte und Gemeinden mit mehr als 3.000 Einwohnern. Stadtteilen mit mehr als 15.000 Einwohnern und eigener Verwaltungskörperschaft ist es ebenfalls möglich am Wettbewerb teilzunehmen. Mehr als 240 Kommunen haben sich bereits dieser Aufgabe gestellt und so das neue Motto des Wettbewerbs „Gemeinsam aufblühen“ umgesetzt.

Kontakt und weitere Informationen:
www.entente-florale.de, Geschäftsstelle Entente Florale Deutschland, Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin, Tel.: 030 200065-120, info@entente-florale.de.

 


Meldung vom 25.01.2012

 

Eine Ära ist zu Ende - Erwin Beyer nicht mehr Vorsitzender des Komitees Entente Florale Deutschland

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Franz-J. Jäger folgt ihm im Amt

(EFD) – Eine Ära ist bei der letzten Sitzung des Komitees Entente Florale Deutschland zu Ende gegangen. Turnusgemäß stand die Wahl des Vorsitzenden auf dem Programm. Erwin Beyer, seit acht Jahren Vorsitzender, verzichtete auf eine erneute Kandidatur. Einstimmig wurde Franz-J. Jäger zu seinem Nachfolger gewählt.

Der Stuttgarter Beyer, ehemaliger für den Gartenbau zuständiger Referent im Baden-Württembergischen Landwirtschaftministerium, hatte das Amt des Vorsitzenden 2003 übernommen und bis zu seinem Ausscheiden am 10. Januar 2012 mit großem Engagement für den Bundeswettbewerb Entente Florale ausgefüllt. Erwin Beyer, zugleich Vizepräsident der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft von1822 e. V und Bickelpreisträger, war ein Mann der ersten Stunde und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Wettbewerb sich zu einem anerkannten Instrument der grünen Stadtentwicklung etablieren konnte.

Erwin Beyer hat sich über Jahrzehnte an verantwortlicher Stelle für das Grün in deutschen Städten und Gemeinden stark gemacht, sei es für die Landesgartenschauen in Baden-Württemberg oder den Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. So war es nur folgerichtig, dass er die europaweite Bewegung Entente Florale, die sich seit den siebziger Jahren, vor allem von Frankreich und Großbritannien aus entwickelte, als Chance für Deutschland erkannte und damit zu einem der Väter des deutschen Wettbewerbs wurde.

Dr. Hans-Hermann Bentrup, Vorsitzender des Kuratoriums Entente Florale, dankte Beyer im Namen der Trägerverbände Zentralverband Gartenbau e. V., Deutscher Städte und Gemeindebund, Deutscher Städtetag und Deutscher Tourismusverband für sein großes Engagement, ohne das der Wettbewerb nicht zu dem geworden wäre was er heute ist. „Der Bundeswettbewerb Entente Florale lebt vor allem auch durch das bürgerschaftliche Engagement in den Städten. Erwin Beyer hat dieses Engagement als Komitee-Vorsitzender vorbildlich im Sinne des Wettbewerbs gelebt. Dafür danken wir ihm sehr herzlich“, so Bentrup zum Abschied von Erwin Beyer.

Zu Beyers Nachfolger und damit zum neuen Vorsitzenden wählte das Komitee einstimmig Franz-J. Jäger. Jäger ist für den Zentralverband Gartenbau tätig und Geschäftsführer der FGG Förderungsgesellschaft Gartenbau mbH, die den Wettbewerb seit der Einführung im Jahr 2000 organisiert. Jäger ist seit Gründung des Wettbewerbs Mitglied im Komitee und daher mit dem Wettbewerb bestens vertraut.

Bildunterschrift:
Dr. Hans-Hermann Bentrup (l.) und Franz-J. Jäger (r.) dankten Erwin Beyer (m.) herzlich für den engagierten und langjährigen Einsatz für Entente Florale. Franz-J. Jäger übernimmt den Vorsitz im Komitee. Foto: ZVG

 


Meldung vom 06.12.2011

 

Vorankündigung zur IPM

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Symposium von Entente Florale: GO GREEN! Die neue grüne Stadtbewegung.

Entente Florale wirbt als bundesweiter Wettbewerb für mehr Grün und Lebensqualität in unseren Städten. Selten fühlten sich die Menschen selbst – die Bürger und Bürgerinnen dieser Städte - stärker von diesem Thema bewegt als momentan. Zum Sinnbild des Interesses und Engagements für die eigene, vor allem auch grüne Lebensumwelt sind die Umgestaltung des Bahnhofes und dessen Umfeldes in Stuttgart und die künftigen Nutzungsfestlegungen des Tempelhofer Feldes in Berlin geworden. Ähnliche Tendenzen sind jedoch vielerorts spürbar. Sie kommen in Protesten, durch neu entstehende Formen städtischen Grüns, wie Gemeinschaftsgärten, und neuen Trends des Gärtnerns zum Ausdruck und zeugen von einem spürbar neuen und grünen Aufbruch.

Entente Florale „Gemeinsam aufblühen“ diskutiert beim Symposium am 25.1.2012 unter dem Titel „GO GREEN! Die neue grüne Stadtbewegung“ mit Fachleuten und Kommunalvertretern über Ursachen, Tendenzen und Chancen dieser neuen Bewegung. Zwei Teilnehmerkommunen des Wettbewerbs Entente Florale berichten aus der Praxis von ihrem Einsatz für mehr Grün in der eigenen Stadtentwicklung und wie sich Engagement aus der Bürgerschaft für beide Seiten zufriedenstellend in kommunale Grünpolitik einbinden lässt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Messe Essen GmbH statt. Programm und Anmeldeformular in Kürze unter www.entente-florale.de. Anmeldeschluss ist der 17. Januar 2012.

Termin:
25.1.2012 von 10.30 h – 13.30 h
IPM Essen / Messehaus Süd, Congress Center Süd - Saal Rheinland

 


Meldung vom 17.11.2011

 

„Jahrbuch Grün in Städten 2011“ erschienen

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Grün in unseren Städten hat viele Facetten und Funktionen: Es bricht harte Baustrukturen, gliedert Räume und macht Straßen, Plätze und Parks farbig und lebendig. Und nicht nur das: Ökologische und klimatische Aspekte werden in Zeiten von Klimaerwärmung und Feinstaub-Problematik gerade in Stadträumen immer wichtiger.

Welche Bedingungen es braucht, um Stadträume und Innenstädte attraktiv zu gestalten und für eine hohe Lebensqualität urbaner Räume zu sorgen, wird im neuen Jahrbuch „Grün in Städten“ anhand von Themen rund ums Grün verdeutlicht. Sie reichen von Dach- und Fassadengrün über Schadstoffaufnahme durch Gleisbegrünungen bis zur Alleenpflege und Anlage blühreicher Sommerblumenbeete. Diskutiert werden diese Themen aus Sicht der Forschung, aber auch anhand von Praxisbeispielen wie den beiden Berichten aus den Entente-Florale-Städten Hanau und Bad Langensalza. Sie zeigen auf, wie die Wahrnehmung und die Wertschätzung von städtischen Grünanlagen bei Bürgern, dem ansässigen Gewerbe und bei Politik und Verwaltung gesteigert werden kann und welche Impulse sich aus der Wettbewerbsteilnahme ergaben.

Vorgestellt wird zudem das neu aufgelegte „Weißbuch Innenstadt“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, das sich sehr intensiv mit der Frage künftiger Anforderungen an unsere Innenstädte auseinander gesetzt hat. Entente Florale wie beispielsweise auch der Bund deutscher Landschaftsarchitekten hatten sich mit Stellungnahmen zum Entwurf des Weißbuches dafür stark gemacht, dem Thema „städtisches Grün“ angemessenen Raum zu geben. Die Stellungnahmen sind ebenso nachlesbar wie Informationen zum neuen dialogoffenen Prozess des Weißbuchs und die geplante Fortsetzung des Dialogs.

Zum dritten Mal hat der Rolf Soll Verlag Hamburg sein Jahrbuch „Grün in Städten“ vorgelegt. Die Ausgabe 2011 ist wieder zusammen mit dem Herausgeber Entente Florale entstanden.

Das Jahrbuch „Grün in Städten 2011“ hat 136 Seiten. Es ist beim Zentralverband Gartenbau/FGG (Shop auf http://www.g-plus.de zum Preis von 10,70 € zzgl. Versandkosten erhältlich und kann im Buchhandel unter der ISBN 978-3-00-035304-8 bezogen werden.